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Nord Korsika
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Le Nord Ouest - Calvi - Balagne - L'Ile Rousse
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Die Balagne, mit ihren fruchtbaren Höhenzügen, wird auch der Garten Korsikas genannt, oder aber die Heilige, wegen ihrer vielen sakralen Bauwerke. Für die Lebensfreude ihrer Bewohner sollte sie aber ausserdem noch den Beinamen "die Feiernde" erhalten, denn hier in der Balagne wird nahezu jeder Anlass zum Vorwand, ein Fest auszurichten.
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Unterkünfte:
Hotels
Residences
Ferienhäuser/ -wohnungen
Calvi
Mit seiner nahezu kreisrunden, natürlichen Bucht und seinem fünf Kilometer langen Strand, den bis in den Mai hinein verschneiten Bergen im Hintergrund und seiner mächtigen Zitadelle, die weit sichtbar über dem Meer thront, bietet Calvi ein wahrhaft aussergewöhnliches Panorama. Weit schweift der Blick beim Rundgang auf der Bastion über die See und ins Inselinnere. Der malerische Yachthafen zu den Füssen der Zitadelle verleiht der Stadt eine mondäne, exclusive Atmosphäre, wie man sie sonst nur von Cannes oder Nizza her kennt. In der Barockkirche Saint-Jean Baptiste wird das Kruzifix "Christ des Miracles" aufbewahrt, das der Sage nach im Jahr 1553 das Ende der Belagerung durch die Türken bewirkt hat. Weitere sakrale Sehenswürdigkeiten sind die Kirche Sainte-Marie-Majeure und das Oratoire de la Confrérie Saint Antoine. Besonders von der Kapelle Notre Dame de la Serra aus bietet sich ein grossartiger Rundblick aus erhöhter Perspektive über die gesamte Bucht von Calvi. Wer gerne zu jeder Jahreszeit tauchen gehen möchte, hat im Golf von Calvi ein ideales Gebiet vor sich. Selbst im kältesten Winter beträgt die durchschnittliche Wassertemperatur immer noch 14 °C.
Seit 10 Jahren findet in Calvi alljährlich das Festival des Windes statt. Zu dieser Veranstaltung treffen sich Menschen aus aller Welt, die sich für alternative Energieerzeugung interessieren.
Feste
- Calvi: In der Karwoche Bußprozession "La Granitola"
- Calvi: 2. Juni - Fest des hl. Erasmus , dem Schutzpatron der Seeleute und Fischer
- Calvi: 15. August Maria Himmelfahrt
L'Ile Rousse
Etwas nördlich von Calvi liegt der bekannte Badeort. Ile Rousse erhielt seinen Namen nach den roten Granitfelsen der Ile de la Pietra. Die Gegend war schon zur Römerzeit besiedelt. In den Jahren nach der korsischen Revolution lies Pascal Paoli hier einen Hafen und Stadtbefestigungen bauen und versuchte so dem Handelsverkehr zwischen Genua und Calvi Konkurrenz zu machen. Das besonders milde Klima hat der Stadt auch den Beinahmen "Ile Douce" verschafft. Und so laden zu jeder Jahreszeit die grossen Platanen und Dattelpalmen zum Verweilen auf der Place Paoli oder zum Pétanque-Spielen. Auch ein Spaziergang entlang der Küste der Marinella und ein Besuch in einer traditionellen Kaffeerösterei ist ein schöner Zeitvertreib.
Aregno - Calenzana - Montegrosso
Im Hinterland von Calvi und L'lle Rousse bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für Ausflüge bis hinein in den Montegrosso. Ein Abstecher nach Aregno in die Eglise de la Trinité de San Giovanni lohnt sich ebenfalls. Die Kirche , im romanischen Stil erbaut, besitzt wunderschöne Statuen, darunter die eines Mannes, der sich einen Dorn aus dem Fuss entfernt - Sinnbild des Bösen, das aus der Seele gerissen wird. An den Hängen des Montegrosso liegt Calenzana im Schmuck seiner Olivenhaine. Hier startet der Fernwanderweg GR20. Die Kirchen Saint Blaise und Sainte Restitude sind den Schutzheiligen der Balagne geweiht. Station sollte man unbedingt in Lunghignano mit seiner alten Ölmühle, in Cassano mit seinem sternförmigen Dorfplatz und Montemaggiore mit seinem überwältigenden Blick über den Golf von Calvi machen. Waghalsig in den Berghang geklebt findet man das mittelalterliche Örtchen Sant'Antonino, aus dem die knusprigen Croquants stammen, das lebendige Handwerkszentrum Pigna und Corbara mit seiner prachtvollen Barockkirche und einem Kloster.
Ghjunsani Region
Auf den Höhenrücken der Balagne breitet die Natur eine traumhafte Wildnis aus. Ein Wanderweg führt von Belgodere, das wie ein Adlernest auf seinem Felsen sitzt und den Blick ins Reginu-Tal hat, nach Olmi Capella. In einem von majestätischen Bergen umgebenen Talkessel liegt Vallica. In den Berghängen sind Terrassen angelegt auf denen Wein angebaut wird. Weitere Wanderwege gehen von Mausoleo und Pioggiola aus in die herrliche Landschaft und führen zu alten genueser Brücken und Kapellen.
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